Occasion leasen? So funktioniert's.

Autor: Content Team Emil Frey, aktualisiert am 30. September 2026

Ja, auch gebrauchte Autos lassen sich in der Schweiz leasen. Das Prinzip entspricht dem Neuwagenleasing: Sie wählen ein Fahrzeug, vereinbaren Laufzeit und Jahreskilometer und bezahlen eine monatliche Leasingrate. Das Auto bleibt während der Vertragsdauer Eigentum der Leasinggesellschaft. Leasingfähig ist eine Occasion aber nicht automatisch: Alter, Kilometerstand und erwarteter Restwert entscheiden mit.

Das Wichtigste auf einen Blick

Ja, Occasionen können in der Schweiz geleast werden. Viele Händler und Leasinggesellschaften bieten das an, auch Emil Frey.
Nicht jede Occasion ist leasingfähig. Anbieter machen Vorgaben zu Fahrzeugalter und Kilometerstand, meist bezogen auf das Ende der Laufzeit.
Laufzeit, Jahreskilometer und eine allfällige Sonderzahlung werden vor Vertragsabschluss festgelegt und gelten dann verbindlich.
Die Leasingrate deckt nicht Ihre gesamten Autokosten. Versicherung, Steuern, Treibstoff oder Strom und je nach Vertrag auch Service und Reifen kommen dazu.
Am Vertragsende geben Sie das Fahrzeug grundsätzlich zurück. Eine Übernahme ist keine Selbstverständlichkeit und muss vorher geklärt werden.

Häufige Fragen zum Occasion-Leasing

Eine Verkäuferin zeigt einem im Auto sitzenden Herrn die Funktionen.

Kann man Occasionen leasen?

Ja. Viele gebrauchte Fahrzeuge lassen sich in der Schweiz leasen. Ob eine bestimmte Occasion leasingfähig ist, hängt vom Fahrzeugwert, vom Alter, vom Kilometerstand und von den Vorgaben der jeweiligen Leasinggesellschaft ab. Diese Vorgaben beziehen sich meist auf das Ende der Laufzeit.

Eine Frau in einem roten Auto erhält Autoschlüssel.

Wie funktioniert Occasion-Leasing in der Schweiz?

Sie wählen eine Occasion, legen Laufzeit, Jahreskilometer und eine allfällige Sonderzahlung fest und stellen einen Leasingantrag. Die Leasinggesellschaft prüft Ihre Kreditfähigkeit. Nach Vertragsabschluss nutzen Sie das Fahrzeug gegen eine monatliche Rate, während es der Leasinggesellschaft gehört.

Ein Mann berechnet die Kosten eines Autos.

Ist Occasion-Leasing günstiger als Neuwagenleasing?

Nicht zwingend. Eine Occasion hat zwar einen tieferen Fahrzeugwert, wodurch die monatliche Leasingrate tiefer ausfallen kann. Der Leasingzinssatz liegt bei Occasionen jedoch häufig höher als bei Neuwagen, für die Hersteller und Importeure regelmässig vergünstigte Aktionszinsen anbieten. Sonderaktionen gibt es allerdings auch bei Occasionen. Vergleichen Sie deshalb nicht nur die Monatsrate, sondern auch den effektiven Jahreszins, Laufzeit, Sonderzahlung und Restwert.

Closeup eines Mannes der eine Autotür öffnet.

Wie lange kann man eine Occasion leasen?

Üblich sind Laufzeiten zwischen 24 und 60 Monaten. Die maximal mögliche Dauer hängt vom Fahrzeug ab, weil Leasinggesellschaften Grenzen für Alter und Kilometerstand bei Vertragsende setzen. Bei einer älteren Occasion kann die Laufzeit deshalb eingeschränkt sein.

Ein Tachometer mit vielen Kilometern gefahren.

Wie viele Kilometer darf ich mit einer geleasten Occasion fahren?

So viele, wie im Vertrag vereinbart sind. Übliche Pakete liegen bei 10’000 bis 20’000 Kilometern pro Jahr. Fahren Sie mehr, werden die Mehrkilometer bei Vertragsende zum vereinbarten Ansatz verrechnet. Setzen Sie das Paket deshalb realistisch an.

Eine Frau telefoniert, im Hintergrund ein Autounfall.

Muss ich eine geleaste Occasion vollkaskoversichern?

In den meisten Fällen ja. Da das Fahrzeug der Leasinggesellschaft gehört, wird ein umfassender Versicherungsschutz verlangt. Bei Emil Frey ist die Vollkasko bei sämtlichen Leasingangeboten obligatorisch und nicht in der Rate enthalten. Rechnen Sie die Prämie zur Monatsrate dazu.

Eine junge Frau steht hinter einer Autotür und hält einen Autoschlüssel.

Gehört mir das Auto nach Ablauf des Leasings?

Nein. Das Fahrzeug bleibt Eigentum der Leasinggesellschaft und wird nach Vertragsende zurückgegeben. Eine Übernahme ist nicht automatisch vorgesehen und muss separat vereinbart werden.

Eine Person unterschreibt einen Vertrag und erhält einen Autoschlüssel.

Kann ich die Occasion nach dem Leasing kaufen?

Je nach Anbieter und Vereinbarung ist das möglich. Der im Vertrag genannte Restwert ist aber keine garantierte Kaufoption, sondern eine Kalkulationsgrösse. Wenn Sie eine Übernahme anstreben, klären Sie die Bedingungen schriftlich, bevor Sie unterschreiben.

Ein Auto auf Schweizer Banknoten mit einem Autoschlüssel daneben.

Was passiert bei Mehrkilometern?

Übersteigt der Kilometerstand die vereinbarte Fahrleistung, werden die zusätzlichen Kilometer bei Vertragsende gemäss dem im Vertrag festgelegten Ansatz verrechnet. Der Preis pro Mehrkilometer steht im Vertrag und unterscheidet sich je nach Anbieter und Fahrzeug deutlich.

Ein rotes Auto mit Kratzern im Kotflügel.

Was passiert bei Schäden am Leasingauto?

Bei der Rückgabe wird zwischen normalen Gebrauchsspuren und übermässiger Abnutzung unterschieden. Normale Spuren sind eingerechnet, darüber hinausgehende Schäden können verrechnet werden. Bei einer Occasion ist deshalb entscheidend, dass der Zustand bei der Übernahme dokumentiert wurde.

Eine Frau zerreisst einen Vertrag.

Kann ich ein Occasion-Leasing vorzeitig kündigen?

Grundsätzlich ja. Eine vorzeitige Beendigung kann jedoch erhebliche Zusatzkosten verursachen, besonders in den ersten Vertragsjahren. Die konkreten Bedingungen und Kosten sind im Leasingvertrag geregelt und sollten vor der Unterzeichnung geprüft werden.

Ein Autoschlüssel, ein Taschenrechner, ein Stift und ein Spielzeugauto liegen auf Papieren.

Ist Occasion-Leasing oder Kauf besser?

Das hängt von Ihrer Situation ab. Leasing passt, wenn Sie planbare Monatskosten wollen, Kapital nicht binden möchten und das Fahrzeug nach einigen Jahren wechseln. Kauf passt, wenn Sie das Auto lange behalten, viel oder unregelmässig fahren und frei darüber verfügen möchten.

Kann man Occasionen in der Schweiz leasen?


Ja. Occasion-Leasing ist in der Schweiz etabliert und wird sowohl von Händlergruppen mit eigener Leasinggesellschaft als auch von Banken angeboten. Der Ablauf ist derselbe wie beim Neuwagen: Sie nutzen das Fahrzeug über eine vereinbarte Dauer gegen eine monatliche Rate, Eigentümerin bleibt die Leasinggesellschaft.


Der wirtschaftliche Unterschied liegt beim Wertverlust. Ein Neuwagen verliert im ersten Jahr am meisten an Wert, und diesen Teil hat bei einer Occasion bereits der Vorbesitzer getragen. Da eine Occasion bereits einen Teil ihres Wertverlusts hinter sich hat und ihr Kaufpreis in der Regel tiefer liegt, kann auch die monatliche Leasingrate tiefer ausfallen als bei einem vergleichbaren Neuwagen. Der Leasingzinssatz ist bei Occasionen jedoch häufig höher, da Neuwagen regelmässig mit vergünstigten Aktionszinsen angeboten werden. Sonderaktionen können auch bei Occasionen zu tieferen Zinssätzen führen. Entscheidend für einen fairen Vergleich sind deshalb Fahrzeugpreis, Leasingzinssatz, Restwert, Laufzeit und eine allfällige Sonderzahlung.


Grundsätzlich können Sie alle Antriebsarten leasen, also Benziner, Diesel, Hybrid, Plug-in-Hybrid und Elektroautos. Entscheidend ist, ob die Leasinggesellschaft das konkrete Fahrzeug finanziert.

Hinweis: Nicht jede Occasion ist leasingfähig.

Leasinggesellschaften machen Vorgaben zu Fahrzeugalter, Kilometerstand und erwartetem Restwert, häufig bezogen auf das Ende der Laufzeit und nicht auf den Zeitpunkt des Vertragsabschlusses. Klären Sie deshalb immer beim konkreten Fahrzeug ab, welche Laufzeit und welche Kilometerleistung möglich sind.

So funktioniert Occasion-Leasing Schritt für Schritt

Eine Prozessgrafik erklärt in 6 Schritten, wie ein Occasion Auto geleast wird.

Schritt 1: Occasion auswählen.


Prüfen Sie Kaufpreis, Fahrzeugalter, Kilometerstand und Zustand. Fragen Sie nach Serviceheft und Fahrzeughistorie, machen Sie eine Probefahrt und klären Sie, welche Garantie mitläuft. Bei einem gebrauchten Elektroauto gehört der Batteriezustand dazu.

Schritt 2: Leasing konfigurieren.


Festgelegt werden Vertragslaufzeit, jährliche Kilometerleistung, eine allfällige Sonderzahlung, der Restwert, der Leasingzinssatz und daraus resultierend die monatliche Rate.

Schritt 3: Leasingantrag stellen.


Sie reichen persönliche und finanzielle Angaben ein, üblicherweise zu Einkommen, Wohnkosten sowie bestehenden Krediten und Leasingverträgen.

Schritt 4: Kreditfähigkeit prüfen.


Die Leasinggesellschaft prüft, ob die Leasingverpflichtung für Sie finanziell tragbar ist. Das ist keine Formsache: Ein Leasing darf nicht gewährt werden, wenn es zur Überschuldung führt.

Schritt 5: Vertrag prüfen und unterzeichnen.


Kontrollieren Sie Monatsrate, effektiven Jahreszins, Laufzeit, Kilometerpaket, Restwert, Versicherungspflicht, Mehrkilometerpreis, die Regelung bei vorzeitiger Vertragsbeendigung und die Rückgabebedingungen.

Schritt 6: Fahrzeug übernehmen und losfahren.


Halten Sie Serviceintervalle ein, sichern Sie den Versicherungsschutz, behalten Sie den Kilometerstand im Blick und melden Sie Schäden gemäss Vertrag.

Wie setzt sich die Leasingrate einer Occasion zusammen?


Vereinfacht finanziert die Leasingrate zwei Dinge: den erwarteten Wertverlust des Fahrzeugs während Ihrer Nutzungsdauer und die Finanzierungskosten. Je kleiner die Differenz zwischen dem heutigen Fahrzeugwert und dem Restwert am Vertragsende, desto tiefer die Rate.


Konkret beeinflussen die Rate:

der Barkaufpreis des Fahrzeugs
der kalkulierte Restwert am Ende der Laufzeit
die Vertragslaufzeit
die jährliche Kilometerleistung
der Leasingzinssatz
eine allfällige Sonderzahlung
allenfalls mitfinanzierte Dienstleistungen

Die Zahl, die Angebote vergleichbar macht, ist der effektive Jahreszins. Er muss im Leasingvertrag ausgewiesen sein und enthält im Gegensatz zum reinen Leasingzins auch die Nebenkosten der Finanzierung. Vergleichen Sie deshalb immer effektive Jahreszinsen miteinander, nicht Leasingzins gegen effektiven Jahreszins.

Beispielrechnung mit einer aktuellen Emil Frey Occasion

Position Wert
Fahrzeug Opel Combo-e Cargo 2.4 t Electric, Occasion
1. Inverkehrsetzung 07/2025
Kilometerstand 8’000 km
Verkaufspreis CHF 21’950 (Neupreis CHF 52’623)
Sonderzahlung CHF 4’000, nicht obligatorisch
Laufzeit 48 Monate
Kilometerleistung 10’000 km pro Jahr
Leasingzins 4,79 %, effektiv 4,90 %
Monatliche Leasingrate CHF 244.40
Vollkasko obligatorisch, nicht inbegriffen

Kaution und Restwert richten sich nach den Richtlinien der MultiLease AG. Preisstand: 14.09.2026. Ohne Sonderzahlung fällt die Rate höher aus, bei kürzerer Laufzeit ebenfalls. Bei jedem Fahrzeug auf emilfrey.ch lässt sich die Rate direkt mit Laufzeit, Kilometerleistung und Anzahlung durchrechnen.

Welche Kosten entstehen zusätzlich zur Leasingrate?


Das ist der Punkt, an dem die meisten Budgetrechnungen kippen. Wer zwei Angebote nur über die Monatsrate vergleicht, vergleicht nicht die Autokosten, sondern einen Teilbetrag davon.

Kostenart In der Leasingrate enthalten?
Nutzung und Finanzierung des Fahrzeugs ja
Vollkaskoversicherung meist separat
Haftpflichtversicherung separat
Motorfahrzeugsteuer separat
Benzin, Diesel oder Strom separat
Service und Wartung je nach Leasingpaket
Reifen je nach Leasingpaket
Parkplatz separat
Mehrkilometer Abrechnung bei Vertragsende
Ausserordentliche Schäden Abrechnung bei Rückgabe

Welche Leistungen enthalten sind, hängt vom konkreten Angebot ab. Manche Anbieter bündeln Service, Reifen oder Versicherung in einem Paket, dann steigt die Rate, dafür sinken die Nebenkosten. Der Vergleich ist nur fair, wenn Sie auf beiden Seiten dieselben Leistungen einrechnen.

Hinweis: Leasingrate ist nicht gleich Autokosten.

Rechnen Sie vor dem Abschluss einmal alles zusammen: Leasingrate, Vollkasko, Haftpflicht, Motorfahrzeugsteuer, Treibstoff oder Strom, Service, Reifen, Parkplatz. Erst diese Summe zeigt, was das Auto Sie monatlich wirklich kostet.

Brauche ich beim Occasion-Leasing eine Vollkaskoversicherung?


In aller Regel ja. Weil das Fahrzeug während der Laufzeit der Leasinggesellschaft gehört, verlangt diese einen umfassenden Versicherungsschutz. Bei Emil Frey ist die Vollkaskoversicherung bei sämtlichen Leasingangeboten obligatorisch und nicht in der Rate inbegriffen.


Für Ihr Budget heisst das: Die Vollkaskoprämie kommt zur Leasingrate dazu. Wie hoch sie ausfällt, hängt vom Fahrzeug, Ihrem Wohnort, Ihrem Alter und Ihrer Schadenhistorie ab. Bei einem älteren oder leistungsstarken Occasionsfahrzeug kann sie einen spürbaren Teil der monatlichen Gesamtkosten ausmachen.

Experten-Tipp

Holen Sie die Versicherungsofferte ein, bevor Sie den Leasingvertrag unterschreiben, nicht danach. So kennen Sie Ihre echte Monatsbelastung, bevor Sie sich für 36 oder 48 Monate binden. Bei Emil Frey lässt sich die Versicherung direkt beim Leasingabschluss mitregeln.

Laufzeit, Kilometer und Restwert: worauf sollten Sie achten?


Diese drei Grössen bestimmen Ihre Rate und Ihr Risiko. Sie hängen zusammen, und genau darum lohnt es sich, sie nicht isoliert zu optimieren.

Laufzeit


Eine längere Laufzeit senkt die Monatsrate, verlängert aber die Bindung und erhöht die Gesamtzinskosten. Bei einer Occasion kommt ein zweiter Punkt dazu: Rechnen Sie aus, wie alt und wie weit gefahren das Fahrzeug am Vertragsende ist. Liegt es dann ausserhalb der Vorgaben der Leasinggesellschaft, ist die lange Laufzeit gar nicht erst möglich.

Kilometerleistung


Eine längere Laufzeit senkt die Monatsrate, verlängert aber die Bindung und erhöht die Gesamtzinskosten. Bei einer Occasion kommt ein zweiter Punkt dazu: Rechnen Sie aus, wie alt und wie weit gefahren das Fahrzeug am Vertragsende ist. Liegt es dann ausserhalb der Vorgaben der Leasinggesellschaft, ist die lange Laufzeit gar nicht erst möglich.

Restwert


Der Restwert ist der Fahrzeugwert, den die Leasinggesellschaft für das Vertragsende kalkuliert. Er beeinflusst die Rate direkt: Ein hoch angesetzter Restwert senkt sie. Er ist aber kein garantierter Kaufpreis. Ob und zu welchem Betrag Sie das Fahrzeug übernehmen können, ist eine separate Vereinbarung.

Hinweis: Restwert ist kein Kaufrecht.

Der im Vertrag genannte Restwert bedeutet nicht, dass Sie das Fahrzeug am Ende zu diesem Betrag kaufen dürfen. Wenn Sie eine Übernahme in Betracht ziehen, klären Sie das vor Vertragsabschluss schriftlich.

Was passiert am Ende des Occasion-Leasings?


Der Normalfall ist die Rückgabe. Das Fahrzeug geht an die Leasinggesellschaft zurück, Zustand und Kilometerstand werden geprüft und protokolliert.


Abgerechnet werden dabei üblicherweise:

Mehrkilometer gemäss dem im Vertrag vereinbarten Ansatz
Schäden, die über normale Gebrauchsspuren hinausgehen
fehlendes Zubehör wie der zweite Schlüssel, Ladekabel oder der Reifensatz
Ein weisses Auto hat Kratzer im Lack.

Die Unterscheidung zwischen normalem Gebrauch und übermässiger Abnutzung ist der häufigste Streitpunkt. Kleine Kratzer und Sitzabnutzung gehören zum normalen Gebrauch, ein durchgesessener Sitz, tiefe Kratzer oder Dellen nicht.

Bei einer Occasion ist ein Punkt besonders wichtig, den es beim Neuwagenleasing so nicht gibt: Das Fahrzeug hat bei Ihrer Übernahme bereits Gebrauchsspuren. Wenn diese nicht dokumentiert sind, lässt sich bei der Rückgabe schwer belegen, welche Schäden schon vorhanden waren.

Hinweis: Zustand bei Übernahme dokumentieren.

Lassen Sie den bestehenden Zustand der Occasion bei Vertragsbeginn schriftlich protokollieren und machen Sie zusätzlich eigene Fotos, rundum und innen. Das kostet zwanzig Minuten und erspart bei der Rückgabe längere Diskussionen.

Kann man ein Occasion-Leasing vorzeitig beenden?


Grundsätzlich ja, günstig ist eine vorzeitige Vertragsbeendigung allerdings selten. Die finanziellen Folgen richten sich nach dem Leasingvertrag und dem Zeitpunkt der Vertragsauflösung. Insbesondere bei einer frühen Beendigung können erhebliche Zusatzkosten entstehen.


Praktisch heisst das: Lesen Sie die Bedingungen zur vorzeitigen Vertragsbeendigung vor der Unterschrift, nicht erst dann, wenn Sie aussteigen wollen. Und gehen Sie bei der Wahl der Laufzeit nicht allein von der Monatsrate aus. Wenn absehbar ist, dass sich Ihre Situation innerhalb der Laufzeit ändern könnte, etwa durch einen Umzug, einen Stellenwechsel oder Familienzuwachs, ist eine kürzere Laufzeit oder ein Auto-Abo möglicherweise die passendere Lösung.

Occasion leasen oder kaufen: was passt besser?


Pauschal ist keine der beiden Varianten günstiger. Was passt, hängt davon ab, wie lange Sie das Fahrzeug fahren wollen, wie planbar Ihre Kilometer sind und ob Sie Kapital binden möchten.

Kriterium Occasion leasen Occasion kaufen
Einmalzahlung meist nicht erforderlich Kaufpreis muss finanziert werden
Monatliche Fixkosten Leasingrate bei Barkauf keine Finanzierungskosten
Eigentum Leasinggesellschaft Käuferin oder Käufer
Kilometerbegrenzung in der Regel ja nein
Vollkasko meist verlangt frei wählbar
Wiederverkaufsrisiko grundsätzlich nicht beim Leasingnehmer Käufer trägt das Restwertrisiko
Fahrzeugwechsel nach Vertragsende einfach Fahrzeug muss verkauft oder eingetauscht werden
Vorzeitiger Ausstieg kann teuer werden Fahrzeug kann verkauft werden
Änderungen am Fahrzeug nur im Rahmen des Leasingvertrags bzw. mit Zustimmung grundsätzlich frei
Lange Nutzungsdauer nicht immer optimal häufig sinnvoller

Faustregel:

Leasing passt, wenn Ihre Jahreskilometer gut abschätzbar sind und Sie das Fahrzeug nach einigen Jahren wechseln wollen.

Kauf passt, wenn Sie das Auto lange behalten, viel oder unregelmässig fahren und frei darüber verfügen möchten.

Worauf Sie beim Vergleich von Leasingangeboten achten sollten


Zwei Angebote lassen sich nur dann sinnvoll vergleichen, wenn Sie auf beiden Seiten dasselbe anschauen. Vier Punkte entscheiden:

1

Effektiver Jahreszins statt Monatsrate.

Eine tiefere Rate kann schlicht aus einer längeren Laufzeit oder einer höheren Sonderzahlung stammen.
2

Enthaltene Leistungen.

Prüfen Sie, ob Service, Reifen oder Versicherung im Paket sind. Ein Angebot mit höherer Rate kann in der Summe günstiger sein.
3

Mehrkilometeransatz.

Ein tiefer Zins mit einem knapp bemessenen Kilometerpaket kann am Ende teurer werden als ein leicht höherer Zins mit realistischem Paket.
4

Rückgabebedingungen.

Wie definiert der Vertrag übermässige Abnutzung, und was kostet sie?
Ein Autoverkäufer erklärt einem Paar einen Vertrag.

Occasion-Leasing bei Emil Frey


Emil Frey ist seit 1924 in der Schweiz tätig und führt 30 Automarken. Für die Occasionsfinanzierung arbeitet Emil Frey mit der MultiLease AG zusammen, einer Gesellschaft der Emil Frey Gruppe.


Was das für Sie bedeutet:

Markenübergreifende Auswahl.

Sie sind nicht auf eine Marke festgelegt, sondern wählen das Fahrzeug, das am besten zu Ihnen und Ihrer Situation passt.

Garantiert geprüfte Occasionen.

Jede Occasion durchläuft vor dem Verkauf einen Prüfprozess in einer Emil Frey Garage und weist eine nachvollziehbare Fahrzeughistorie aus. Fahrzeuge mit dem Label Emil Frey SELECT sind höchstens acht Jahre alt, haben maximal 96’000 Kilometer und sind unfallfrei. Dazu kommen die Emil Frey SELECT Garantie von 12 Monaten und die europaweite Emil Frey SELECT Assistance.

Batteriezustand bei gebrauchten Elektroautos.

Bei Occasionen mit Batterie-Check ist der Gesundheitszustand der Batterie als Prozentwert ausgewiesen, zum Beispiel 99,1 Prozent.

Leasing direkt beim Fahrzeug rechnen.

Auf emilfrey.ch stellen Sie bei jedem Fahrzeug Laufzeit, Jahreskilometer und Anzahlung ein und sehen die resultierende Rate.

Versicherung und Service im selben Gespräch.

Die Autoversicherung Emil Frey protect lässt sich beim Leasingabschluss mitregeln, Service und Reifenwechsel laufen über das Garagennetz, bzw. Ihre bevorzugte Emil Frey Garage.

Alternative Auto-Abo.

Wenn Sie sich nicht auf Jahre festlegen möchten, ist Emil Frey move mit fixem Monatspreis eine attraktive Option, auch für Occasionen.

2'997 Emil Frey Fahrzeuge

Leasingfähige Occasionen entdecken

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Checkliste: darauf sollten Sie vor dem Abschluss achten

Ist dieses konkrete Fahrzeug leasingfähig?
Wie hoch ist der Barkaufpreis?
Wie hoch ist der effektive Jahreszins?
Wie lange läuft der Vertrag, und wie alt ist das Fahrzeug am Ende?
Wie viele Kilometer pro Jahr sind enthalten?
Was kostet ein Mehrkilometer?
Gibt es eine Sonderzahlung oder Kaution?
Wie hoch ist der kalkulierte Restwert?
Gibt es eine verbindliche Kaufoption am Vertragsende?
Wie hoch ist die Vollkaskoprämie für dieses Fahrzeug?
Sind Service und Wartung enthalten?
Sind Reifen enthalten?
Welche Kosten entstehen bei Schäden oder übermässiger Abnutzung?
Was kostet eine vorzeitige Vertragsbeendigung?
Welche Bedingungen gelten für die Rückgabe?
Ist der aktuelle Zustand der Occasion protokolliert und fotografiert?
Wie hoch sind die tatsächlichen monatlichen Gesamtkosten inklusive Versicherung, Steuern und Betrieb?

Benzinäquivalent (Bä): Bei Dieselmotoren wird zusätzlich das Benzinäquivalent aufgeführt. Den Wert erhält man, indem man den Dieselverbrauch/100 km mit dem Faktor 113 multipliziert. So ergibt sich zum Beispiel aus einem Dieselverbrauch von 4,8 l/100 km ein Ba von 5,42 1/100 km. Schreibweise auf dieser Website Mix-Verbrauch 4,8 1/100 km (Benzinäquivalent oder auch Ba 5,42 1/100 km).

Der Durchschnittswert der CO₂-Emissionen aller in der Schweiz verkauften Neuwagen beträgt 111 g/km für das Jahr 2026. Der Zielwert liegt bei 93.6 g/km.

Garantie/Service: Bei den Angaben in Jahren oder Kilometer gilt immer der zuerst erreichte Wert.

Verkaufsbedingungen: Alle Angebote auf dieser Website sind gültig solange Vorrat, bis auf Widerruf oder bis an dem angegebenen Datum. Die aufgeführten Preise verstehen sich inkl. 8.1 % MwSt., ausser Nutzfahrzeuge. Irrtümer, Änderungen bei Preisen, Modellen, Ausstattungen und Verkaufsaktionen bleiben vorbehalten. Eine Leasingvergabe wird nicht gewährt, falls sie zur Überschuldung der Konsumentin oder des Konsumenten führt. Abgebildete Fahrzeuge enthalten zum Teil aufpreispflichtige Optionen. Die Vollkaskoversicherung ist bei sämtlichen Leasingangeboten obligatorisch, aber nicht inbegriffen. Die Anzahlung ist bei Leasingangeboten nicht obligatorisch.