Kia E-Soul

Der neue Kia e-Soul – ein Typ zum Pferde stehlen!

Der Kia Soul kommt nur noch als Stromer nach Europa: Mit 204 PS bringt es der neue e-Soul fast auf die doppelte Leistung seines Vorgängers.

Kia setzt auf alternative Antriebe – jedenfalls verschiffen die Südkoreaner den neuen Kia Soul nur noch als Elektroauto nach Europa, als e-Soul. Immerhin dürfen die Fans des kultigen Designs erleichtert aufatmen: Auch in der dritten Generation bleibt die coole Kastenform unangetastet.

 

Heckleuchten wie ein Bumerang

Grössere Retuschen erfuhren einzig das Heck, wo die stehenden Leuchten wie ein Bumerang geformt sind und das Heckfenster zu umrahmen scheinen, und die Frontpartie. Da Kühleröffnungen bei Stromern überflüssig sind, verzichtete Kia auf den markentypischen "Tigernasen"-Grill. Die schlitzartigen LED-Scheinwerfer, die durch eine Chromleiste verbunden sind, sorgen für einen dynamischen Auftritt. Wie bis anhin bleibt die Ladeklappe frontseitig integriert.

 

Verdoppelte Leistung, verdoppelte Akku-Kapazität

Nichts beim Alten geblieben ist jedoch unter der Haube: Der neue e-Soul kommt mit einem Antriebspaket aus dem Niro nach Europa und in die Schweiz. Der Elektromotor generiert bärenstarke 204 PS, was nahezu einer Verdoppelung der Leistung des Vorgängermodells entspricht. Damit gelingt dem Crossover der Sprint von Null auf Hundert in 7,9 Sekunden. Dank einem neuen Fahrwerk mit Mehrlenker-Hinterachse lässt sich der Leistungszuwachs auf die Strasse bringen. So wird der e-Soul endgültig zum Spassmobil!

Der Elektro-Soul verfügt über einen flüssigkeitsgekühlten Lithium-Ionen-Polymer-Akku mit einer Kapazität von 64 kWh, was ebenfalls eine Verdoppelung gegenüber dem Vorgänger-Modell bedeutet. Zwar hat Kia noch keine Reichweite bekannt gegeben, aber sie dürfte in einem ähnlichen Bereich wie beim vollelektrischen Kia Niro liegen, dessen WLTP-Reichweite über 400 Kilometer beträgt.

 

Fussbremse braucht's nur noch im Notfall

Vier verschiedene Fahrmodi von Sport bis Eco-Plus erlauben die Regelung von Dynamik und Effizienz. Sie haben auch Einfluss auf das regenerative Bremssystem, das sich auch über Wippen am Lenkrad steuern lässt. Mit der "Brake and Hold"-Funktion bremst der Wagen sogar ausschliesslich per Rekuperation bis zum Stillstand ab. Mit zunehmender Routine wird der Fahrer das Bremspedal fast nur noch im Notfall brauchen…

Natürlich kann der südkoreanische Kompakt-Stromer mit topmodernen Assistenzsystemen und ebensolchem Infotainment samt digitalem Cockpit, grossem Touchscreen und dem Bediensystem UVO geordert werden; dieses bietet Infos zu Ladestationen und die Möglichkeit, die Klimaanlage und den Ladevorgang via App aus der Ferne zu programmieren.

Preise, Abmessungen, Reichweite sowie Verbrauchs- und Emissionswerte sind noch nicht bekannt. Die Bestellbücher dürften im Spätsommer 2019 geöffnet werden und erste Auslieferungen ab 2020 erfolgen.