Emil Frey Racing Center:

Die Motorsport-Schmiede

Im Februar 2018 wurde das neue Trainings- und Entwicklungszentrum in Safenwil eingeweiht. Im Emil Frey Racing Center findet das eigene Team optimale Voraussetzungen, um im Rennsport erfolgreich zu sein. Damit ist der letzte Schritt zur Professionalisierung vollzogen.

Die ersten Jahre war das Emil Frey Racing in einem bestehenden Gebäude in Safenwil untergebracht, wo die Emil Frey AG ihre logistische Drehscheibe betreibt. Doch im August 2017 konnte das Team in eine grossräumige Halle umziehen, die eigens für dessen Bedürfnisse geplant, umgebaut und eingerichtet worden war.

Auf 1200 Quadratmetern Grundfläche finden sich auf der unteren Ebene die Rennautos, Werkstätten und ein Fahrsimulator, auf einer oberen Ebene ein Gym sowie die Büroräume für rund 25 Mitarbeiter und Techniker. Insgesamt zeigt sich den Besucher ein gelungener Mix aus Werkstatt und repräsentativem Center mit edlem Showroom-Charakter.

Als Teil der Emil Frey Autowelt kann das rennsportliche Entwicklungs- und Kompetenzzentrum auf eine moderne Infrastruktur zurückgreifen, direkt am Platz sind zum Beispiel eine hochspezialisierte Werkstatt mit Motorenprüfstand, Carrosserie, Spenglerei und Lackiererei. Im eigenen Werkstattbereich ist man ausserdem in der Lage, Metall zu bearbeiten sowie einige Bauteile nach Mass herzustellen.

Der Umzug und die vorhandenen Kompetenzen eröffnen ganz neue Möglichkeiten. "Die neue Rennwerkstatt bietet uns die Infrastruktur, um in Zukunft vermehrt für Fahrzeughersteller Rennfahrzeuge entwickeln und aufbauen zu können. Zusätzlich sind wir nun in der Lage, mit dem internen Simulator und dem für Rennfahrer ausgestatteten Gym unsere wie auch externe Fahrer optimal auf die Renneinsätze vorzubereiten", erklärt Teamchef Lorenz Frey.


Technisches Wunderding

Besonders stolz ist das Racing Team auf den Hightech-Rennsimulator, auf dem die eigenen wie auch fremde Piloten alle Rennstrecken bis ins kleinste Detail kennenlernen können. Drei Hochleistungsbeamer projizieren die gewählte Rennstrecke samt ihrer Umgebung während der Fahrt originalgetreu – so, wie der Pilot sie in Abhängigkeit zur Geschwindigkeit tatsächlich sähe – auf die 180-Grad-Leinwand vor dem Cockpit.

Synchron dazu simuliert eine computergesteuerte Hydraulikkonstruktion die gezeigte Rennstrecke, und das ebenfalls in Abhängigkeit der Geschwindigkeit und, darüber hinaus, der gefahrenen Linie und sogar des gewählten Autos. Keine noch so kleine Bodenwelle, Spurrille oder Querfuge im Asphalt entgeht dem "Sim" – ja, sogar die Stellung des Heckspoilers, der Luftdruck und die Temperatur der Reifen oder der Sturz der Räder und das daraus resultierende Grip-Niveau können berücksichtigt und beliebig geändert werden.



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