Emil Frey Racing

Startklar für den Schlagabtausch

Nach intensiven Wintertests und unzähligen Testkilometern startet Emil Frey Racing in der Saison 2017 wieder mit zwei Emil Frey GT3 Jaguar in der Blancpain GT Series. Highlight und maximale Herausforderung ist natürlich der 24-Stunden-Klassiker von Spa-Francorchamps. Doch eine Verschnaufpause bietet keines der fünf hochkarätig besetzten Langstreckenrennen.

Nach Ostern wird es ernst. Am Wochenende vom 22./23. April 2017 kommen in Monza die Karten auf den Tisch. Der erste Schlagabtausch ist das erste der fünf Endurance-Cup-Rennen der Blancpain GT Series 2017 – zweifelsfrei die attraktivste und spektakulärste Gran-Turismo-Rennkategorie der Welt. Auf dem extrem schnellen Kurs nordöstlich von Mailand sind vor allem Leistung und eine gute Aerodynamik gefragt.

Teamchef Lorenz Frey, der Spanier Albert Costa Balboa und der erfahrene Monegasse Stéphane Ortelli pilotieren in der Saison 2017 den Emil Frey Jaguar GT3 mit der Startnummer 14 in unveränderter Konstellation. Im Schwesterauto mit der Nummer 114 bekommen Christian Klien aus Österreich und der Schweizer Jonathan Hirschi vom früheren AMG-Pilot Marco Seefried aus Deutschland schnelle Schützenhilfe. Zudem ist mit dem Ostschweizer Philipp Frommenwiler ein weiterer erfahrener Racer verpflichtet worden. Der ehemalige Porsche-Mobil-1-Supercup-Pilot greift für Teamchef Lorenz Frey ins Lenkrad – für den Fall, dass dieser aufgrund seines Engagements als Teamchef mal auf einen Start verzichten müsste. Man will auf alle Eventualitäten vorbereitet sein.

Grosse Ziele in der Saison 2017
Mit den 300 km/h schnellen GT3-Boliden startet das Emil Frey Racing Team in der heiss umkämpften PRO-Kategorie – sozusagen der Königsklasse innerhalb der populären Blancpain GT Series. Beim jährlichen Höhepunkt, dem 24-Stunden-Rennen im belgischen Spa-Francorchamps, hat das Safenwiler Team 2016 beide Autos souverän ins Ziel gebracht, und der siebte Platz beim Saisonfinale am Nürburgring war ein gelungener Saisonabschluss. Doch oft schlug sich das Glück im vergangenen Jahr nicht auf die Seite des Emil Frey Racing Teams.

„Besonders frustrierend war es vergangene Saison in Monza, als wir zwei Kurven vor dem Ziel wegen eines Reifenschadens ausfielen und dadurch die Punkteränge verpasst haben“, erinnert sich Teamchef Lorenz Frey und erklärt:

„Wir haben über den Winter hart gearbeitet, unser Equipment optimiert, zahlreiche Boxenstopps trainiert und mit den Fahrern ein Trainingscamp absolviert. Das Testprogramm auf der Rennstrecke mit dem Emil Frey GT3 Jaguar begann diesen Februar. Die Tests verliefen durchweg positiv, und wir gehen gestärkt in die neue Saison. Wir haben uns als Ziel gesetzt, regelmässig in die Top 10 zu fahren. Als einziger privater GT3-Fahrzeughersteller in der härtesten GT-Rennserie weltweit ist das ein sehr ambitioniertes Ziel.“

Weitere Entwicklungsarbeit für Lexus
Unter dem Namen Emil Frey Lexus Racing wird das Entwicklungs- und Testprogramm für den Lexus RC F GT3 auch 2017 weitergeführt. Es beginnt mit dem ersten Rennen der GT Open Championship am 29./30. April im portugiesischen Estoril. Pilotiert wird der Lexus RC F GT3 wieder von Lorenz Frey als Stammfahrer sowie seinen erfahrenen Teamkollegen Philipp Frommenwiler und Albert Costa Balboa. Teamchef und Rennfahrer Lorenz Frey erklärt:

"Wir freuen uns sehr, das Lexus-Projekt auf eine neue Ebene zu bringen. Wir haben im vergangenen Jahr viel gelernt und jede Menge Daten gesammelt. Darauf aufbauend wollen wir den RC F GT3 jetzt als professionelles Rennauto verbessern. Die Rennen nutzen wir als Tests unter realen Rennbedingungen, die Platzierungen stehen also nicht im Fokus. Aber natürlich wäre es auch toll, den einen oder anderen Meilenstein setzen zu können."

Auch Hannes Gautschi, Teamkoordinator von Emil Frey Lexus Racing, freut sich auf die neue Saison mit dem Lexus RC F GT3:

"Toyota Technocraft hat in den vergangenen Monaten einen guten Job bei der Weiterentwicklung des Autos gemacht. Wir sind nun bereit, mit einem starken und wettbewerbsfähigen Rennwagen die etablierte europäische Konkurrenz herauszufordern. Wir freuen uns sehr, Teil des globalen Lexus-Projekts und eines von nur zwei ausgewählten Teams in Europa zu sein, die die Chance bekommen, mit diesem Auto zu fahren und es mit zu entwickeln."

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